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Bildung bekämpft Armut – FACES

Beginnen wir mit den Fakten: 35% aller indischen Kinder werden keine Schule besuchen. Ihre Schule ist die Straße. Das bedeutet bittere Armut, Elend und wieder Armut und Elend. Denn die Zukunft dieser Kinder ist ein Leben in den Slums am Rande der Großstädte – am Rande der Gesellschaft. Auch ihre Kinder werden mit hoher Wahrscheinlichkeit dieses Schicksal teilen.

Eine Schulausbildung ist kein Garant für ein selbstbestimmtes Leben mit einem Ausbildungs- und Arbeitsplatz, aber ohne Bildung bleibt für diese Kinder nur die Straße. Alka und Roberto Fischer konnten und wollten das nicht hinnehmen und gründeten 1997 einen Verein, der Bildung für benachteiligte Kinder ermöglicht: FACES, die › For All Children Educational Society ‹, war geboren. FACES leistet Hilfe zur Selbsthilfe und bekämpft Armut durch Bildung.
Kinder aus sozial benachteiligten Familien, geistig- und körperlich Behinderten ermöglicht der Verein eine Bildungsgrundlage. So verbessern sich die Chancen für ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben.

Alka Fischer ist gebürtige Inderin und bestens vertraut mit den sozialen Gegebenheiten in ihrem Heimatort Vadodara im Bun-desstaat Gujarat. Sie kannte die Arbeit der › Friends Society ‹ und gemeinsam mit ihrem Mann, Roberto, entschied sie diese Organisation zukünftig zu unterstützen. Diese Arbeit sollte auf ein solides Fundament gesetzt werden. Darum fördert FACES nicht ein bestimmtes Projekt mit einer einmaligen Spende, sondern stellt sicher, dass auch die nächsten 30 Jahre diese Organisation unterstützt wird, damit sie ihre Arbeit fortsetzen kann. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Nachhaltigkeit der Unterstützung ist gewährleistet und die wertvolle Arbeit wird von Indern selbst durchgeführt – Komplikationen mit Behörden ausgeschlossen, und hohe Akzeptanz garantiert.

Indien kämpft mit Korruption. 30 – 40% der staatlichen Mittel für soziale Einrichtungen versickern in dunklen Kanälen. Und das bedeutet weniger Geld und Zuwendung für die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft, die sich ohnehin nicht wehren können. Faces sorgt dafür, dass Spendengelder direkt an die Bedürftigen geleitet und zweckgebunden verwendet werden.

Einmal Freunde, immer Freunde

Damit die Arbeit der ›Friends Society‹ langfristig gesichert ist, vermitteln wir Patenschaften. Mit diesen Patenschaften ermöglichst Du Kindern aus bitterer Armut und den denkbar schwierigsten Lebensbedingungen eine Bildungsgrundlage. Damit bekommen diese Kinder eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben. Deine Patenschaft finanziert Honorare und Materialien für die »Sunday School« sowie das »Balwadi-Projekt«. Geistig- und körperlich behinderte Kinder werden gezielt unterrichtet. Zudem erhalten sie medizinische und therapeutische Behandlung. Straßenkinder aus den Slums erhalten, neben einer warmen Mahlzeit, Zugang zu Bildung und medizinische Versorgung.

von Herzen zu Herzen unterstützt dieses Projekt und vermittelt Patenschaften. Privatpersonen können eine Patenschaft ab einem Betrag von 100,- Euro und Unternehmen ab einem Betrag von 1.000,- EUR übernehmen.

Kontoinhaber: von Herzen zu Herzen gemeinnützige GmbH
Spendenkonto 270 444 17
BLZ: 518 500 79
Sparkasse Oberhessen
Verwendungszweck: Patenschaft Projekt 103
IBAN: DE34 5185 0079 0027 0444 17
SWIFT: HELADEF 1 FRI


Hintergrundinformationen: ›Friends Society‹

In der Friends Society engagieren sich Studierende ehrenamtlich. 70 – 80 Studierende unterschiedlicher Fachbereiche setzten sich jedes Jahr für sozial benachteiligte Kinder ein. Geistig und körperlich behinderte Kinder werden durch medizinische Versorgung, Physiotherapie und Bildungsangebote gezielt gefördert. Für die Kinder sind diese Leistungen kostenfrei. Nur durch die Angebote und Leistungen der Friends Society haben diese Kinder einen Zugang zu Bildung und medizinischer, therapeutischer Behandlung. Die ärztliche und therapeutische Behandlung wird von Professoren der Studierenden angeleitet und überwacht.

Einmal ein Freund, immer ein Freund! Der Leitsatz der Friends Society trägt die Organisation seit Ende der 60er Jahre. Im Durchschnitt engagieren sich die Studierenden 3 bis 4 Jahre und treten dann ins Berufsleben ein. Viele bleiben der Organisation verbunden und bringen ihre Fähigkeiten weiterhin ein. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Förderung sozial benachteiligter Menschen in Indien. Geistig und körperlich behinderter Menschen, Familien aus sehr armen Verhältnissen, Sozialwaisen, Waisen und Straßenkinder werden besonders gefördert.

Damit Krankheiten nicht aufwendig bekämpft werden müssen, werden Familien beraten wie sie Krankheiten vermeiden können, indem Hygienestandards vermittelt werden. Denn immer noch können durch Krankheiten lebensbedrohliche Situationen entstehen, weil es kein sauberes Trinkwasser gibt. Eine fehlende Kanalisation und geeignete Waschgelegenheiten verschärfen dieses Problem.

Ein Schulbesuch ist für sozial benachteiligte Kinder nicht selbstverständlich. Sollten sie einen Platz an einer staatlichen Schule bekommen, garantiert das nicht eine gute Ausbildung. Nur Privatschulen bieten eine hochwertige Schulbildung, doch die sind für arme Menschen nicht bezahlbar. Selbst staatliche Schulen sind für Kinder aus den Slums nicht immer zugänglich. Oft werden sie von ihrem Elternhaus eingebunden damit sie Geld für den Lebensunterhalt verdienen. Darum engagiert sich die Friends Society mit besonderen Angeboten und unterrichtet diese Kinder in kostenlosen Kindergärten und Sonntagsschulen. Neben Lesen und Schreiben stehen Kreativangebote und Ausflüge auf dem Stundenplan. So steigert sich der Lebensmut dieser Menschen und sie erleben soziale Integration. Diese wertvolle Arbeit leistet einen großen Beitrag, damit sozial Benachteiligte eine selbstbestimmte Zukunft haben. Durch ehrenamtliches Engagement und Spenden wird diese Arbeit finanziert.